Packliste für zwei Monate Trekking in Nepal

Das ist unsere persönliche Packliste. Inwiefern sich die bewährt, werden wir noch feststellen müssen. Geplant sind zwei Monate Aufenthalt in Nepal, wobei wir eine Woche davon in Kathmandu verbringen und eine Woche in einer Lodge am Bardia-Nationalpark. Die restlichen 6 Wochen wandern wir in der Annapurnaregion.

Was man genau braucht hängt davon ab, was für eine Art von Tour man plant. Man kann in Nepal mit sehr minimalem Gepäck auch sehr weit kommen, wenn man sich aufs Teehousetrekking beschränkt, also nur in Herbergen übernachtet. Da wir uns jedoch nicht nur auf Teehouses beschränken wollten, haben wir einiges an Extraequipment dabei, das sich zwar gut auf drei/zwei Leute verteilen lässt, aber auch recht leicht weggelassen werden kann.

Bekleidung

  • Unterwäsche in sparsamer Menge
  • 1 Thermounterwäscheset
  • 2 Wanderhosen (am besten Zip)
  • 1 leichte, bequeme Hose für Abends
  • 3 T-Shirts aus synthetischem Material (die trocknen einfach schneller)
  • 2 Baumwollshirts für Abends
  • 1 Pullover
  • 1 Softshelljacke/ Fleecejacke
  • 1 Daunenjacke
  • 1 Wasserdichte Jacke/ Regenponchos eignen sich zum Wandern meist besser
  • 2 Paar Wandersocken (bei mir sind es mehr, bedingt durch mein Schuhwerk)
  • 1 Halstuch
  • 1 Sonnenhut/ Kappe
  • 1 polarisierende Sonnenbrille
  • 1 Mütze
  • 1 Paar Handschuhe

Schuhwerk

  • 1 Paar sehr gut eingelaufe Wanderschuhe (je nach Art und Schwierigkeit des Trecks und der persönlichen Präferenz eignen sich andere Schuhe. Mittelschwere Trekkingschuhe sind aber meistens ein guter Kompromiss)
  • 1 Paar Schuhe zum reinschlüpfen für Abends
  • Evtl. 1 Paar leichte Schuhe/ Trekkingsandalen (die fallen beim mir gewichttechnisch raus)

Ausrüstung

  • Trekkingstöcke
  • Wander-Rucksack (55l sind ein gutes Mindestmaß)
  • Evtl. Tagesrucksack mit an und Abreisegarderobe zum deponieren im Hotel
  • Regenschutz für den Rucksack
  • leichtes Trekkingzelt
  • Isomatte
  • Schlafsack (empfohlene Komfortzone um die 0°C. Wer aber schon weiß dass er viel friert, so wie ich, der kann guten Gewissens auch tiefer gehen)
  • Evtl. Einen Schlafsacküberzug
  • Kocher
  • Gasflaschen sollte man vor Ort kaufen. Aufgrund der Höhe empfiehlt sich ein Propan-Butan-Gemisch.
  • Campinggeschirr
  • Trinkflaschen
  • System zur Reinigung von Wasser (wir verwenden hierfür einen Partikelfilter und eine UV-Lampe)
  • Taschenlampe/ Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Medizinset
  • Toilettenartikel

Navigation

  • Karten (analog und digital)
  • Reiseführer/ Trekkingführer
  • Kompass mit Höhenmesser

Sonstiges

  • Kopien aller wichtigen Dokumente (mehrfach)
  • Passbilder
  • Dollar für das Visum
  • Evtl. Kameraausrüstung mit Zubehör
  • Sonnencreme
  • Mückenschutz
  • Plastikbeutel (kann man immer brauchen)
  • Feuerzeug
  • Geldkarte/ Kreditkarte
  • Bauchtasche für die Dokumente

Kursivgeschriebenes würde theoretisch auch auf der Packliste stehen, haben wir jedoch aus verschiedenen Gründen gestrichen.

Es empfiehlt sich vorher einmal probezupacken. So kann man rechtzeitig feststellen was einem noch fehlt und was man besser weglassen sollte. Der Rucksack sollte ohne Wasser die 10 kg nicht überschreiten und ein bisschen Volumen sollte noch übrig sein für Brotzeit. Mein Rucksack hatte beim ersten Mal Probepacken stolze 15 kg. Dann musste ein Pulli weichen, das Solarpaneel, die Flasche Ringerlösung und die Ersatzbatterien, die Regenjacke wird noch durch einen Poncho ausgetauscht und schon sind es nur noch 11,5 kg. Was jetzt noch entbehrlicht ist kann ich wirklich nicht sagen… Zumal ich auch noch ein paar Sachen Besorgen muss.

Was ich also wirklich brauche und was auf halbem Weg in Nepal bleibt wird sich noch zeigen.

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